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ODER: GUTGEMEINTE RATSCHLÄGE ZUM SOUND-BASTELN
!!! ES DÜRFTE EIN WEILCHEN GEHEN, BIS ALLE BILDER GELADEN SIND (~1,1MB)
!!! An dieser Site wird noch rumoperiert. Gewisse Themen haben noch nicht
den informativen Tiefgang, den wir uns vorstellen, üble Schreibfehler
sind auch noch style-mässig vertreten (Manuskript)... he he ... Ist
aber trotzdem Einiges zu lesen. Für Fragen, Lob und Tadel steht die
Mail: snakkatrixx@uumnuper.ch
Gute Bemerkungen von aufmerksamen Dauerlesern und UpdateFanatikern zu
sämtlichen Themen werden in der Sektion 8000 "Das
Dr. Wummer-Team antwortet" behandelt (und so schnell Upgedated,
wie wir die Zeit dazu finden, also geschmeidig bleiben ...he he)
0000 VORGELABBER
1000 EINS
EINROLLEN
1100 GESCHMEIDIG MACHEN
1200 NO LIMITS
1300 BEKIFFT SOUNDEN
1400 BESOFFEN SOUNDEN
1500 BEIDES
1600 VOLUME BEIM SOUNDEN
1700 DIE PROFIS
2000 RAUM
2100 AUFBAU
2110 Regie
2120 Kabine
2200 IRRGLAUBE: SCHAUMGUMMI
2300 NACHTFREUND: KOPFHÖRER
3000 TECHNIK
3100 AUFBAU
3110 Mixer
3120 Inputs
3121 Mikrofone
3130 Computer
3131 Soundkarte
3140 Software
3141 Sound Editor
3142 Sämpler/Beatmachine
3143 Multitracker
3144 PlugIns
3150 Outputs
3200 ALLGEMEINE TIPPZ
4000 RAUSGEBEN
4100 1000MAL GEHÖRT
4200 DEMOS
4300 MASTERING
4400 SUISA
4500 GRAFISCHER SCHIISCH & EAN
4600 CD/VINÜL PRESSEN
4700 (EIGEN-)VERTRIEB
8000 DAS DR. WUMMER-TEAM ANTWORTET
8001 RUMPEL BEIM PLATTENHANTIEREN
8002 IRRGLAUBE: 2-SEK-SAMPLE GEHT OKAY
9000 VERSUCHS-ANORDNUNG
0000 VORGELABBER
"...Aber ich kann doch gar keine Beatz machen ... Und wie soll ich
meine Rhymes aufnehmen?? ... Die ganze Scheisse kostet sooviel Geld, da
kann ich mich gleich beim Führsorgeamt anmelden... ich würde
ja gerne Sämplen aber unter der Brücke gibts keine Steckdose
..." Digga please ! Die folgende Knappe Abhandlung (SlängVerz.120.003.2001b)
haben wir verfasst, um Dich mit unseren Erfahrungen aus dem Bereich "Musik?
Gerne, aber wie?" zu belästigen. Genau wie Du haben wir auch
keine reichen Eltern, die uns ein 4000m2-Studio mit SwimmingPool zur bestandenen
Singprüfung geschenkt haben und dies zwingt natürlich dazu aus
möglichst wenig unmöglich viel rauszusaugen.
Folgende Infos beruhen ausschliesslich auf unseren eigenen Trial-and-Errors
und erheben weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Unfehlbarkeit.
Es gibt sicher tausend andere Wege, Möglichkeiten oder Ansichten
über das Im-Räumchen-Rum-düüdeln; darum reschpeggt
zu all jenen, wo es auch halt irgendwie funktioniert und nicht das WIE
sondern das WAS im Vordergrund steht. Wir stehen auf HipHop und darum
können wir auch nur aus dieser Ecke argumentieren. Ich glaube aber,
dass auch andere Musik-Stile mit den gleichen Übeln zu kämpfen
haben. Wichtig ist vor allem das Ich-will-verdammt-nochmal-mein-Sound-machen-Gefühl!
<zurück>
1000 EINS
EINROLLEN
Dass wir das mal gesagt haben: "Kiffen kann Ihre Gesundheit gefährden
- Alkohol ist im gleichen Club". So. Diese Sektion handelt von generellen
Einstellungen und Ihre Auswirkungen aufs Sounden.
<zurück>
1100 GESCHMEIDIG MACHEN
Es gibt immer Leute, die besser Wissen wie dies oder das gemacht wird,
leider stehen diese beim Sämplen um 3.45h am Morgen nur selten zur
Verfügung. Es gibt immer bessere Geräte, als jene, die man unmittelbar
zur Verfügung hat. Leider fehlt es an der Kohle diese zu besorgen.
Es gibt auch Profis, die alles noch supervielbesser Können. Leider
sind die Beides: Nicht Verfügbar und Schweineteuer. Ja und jetzt
? Eine geile Melodie oder eine fette Beatidee wartet nicht, bis zum Lotogewinn:
Was ich habe, wird gandenlos ausgereizt und über fehlende Elemente
mache ich mir Gedanken, wenn ich sie mir leisten kann.<zurück>
1200 NO LIMITS
Lehrbücher worin peinlichst genau jede Frequenzkurve aller existierenden
Instrumente aufgezeigt sind cool. Auch die Professoren, die schon seit
20 Jahren wissen, wie man eine Bass-Drum sauber abmischt sind fresh. Die
Ansicht, dass eine Gitarre immer wie eine Gitarre zu klingen hat scheint
seit der Computer-Revolution aber allzu begrenzt. Mit den technischen
Möglichkeiten von heute ist nahezu alles möglich. Die einzige
Hemmung kommt wahrscheinlich von der guten, alten Also-Nein-...-das-macht-man-doch-nicht-Schiene.
Also: Durch Tippz und Ratschläge inspirieren lassen und den Das-geht-nicht-Jungs
oder den Das-kann-man-doch-nicht-Mädels die rote Karte zeigen. <zurück>
1300 BEKIFFT SOUNDEN
Bitte den Gesundheithinweis unter 1000 beachten ... he he ... wir könnens
ja auch selten lassen.
Der Kunsum von Ganja verändert die Wahrnehmung und das subjektive
Wohlbefinden.
Wer unter Einfluss von Weed soundet sollte sich dessen also immer bewusst
sein: Mitten-und Höhenanteile werden viel differenzierter Wahrgenommen
und man neigt dazu, Bassanteile verstärkt einzusetzen. Am nächsten
Tag darf man diese Bass-suppe dann auslöffeln. Da man auch nach Genuss
strebt können einem mitunter schlampige Arbeiten passieren, weil
man den Beat lieber 200 mal im Loop hört, als die Fehler darin zu
beheben oder weiterzumachen. Ja ja .... das verdammte CHILLIN'-Syndrom.
Man sollte darum darauf achten, dass man mindestens einen DayAfter hat,
um Fehltritte im nüchternen Zustand zu beheben.<zurück>
1400 BESOFFEN SOUNDEN
Der negative Einfluss von Alkohol aufs Sounden besteht im Wesentlichen
darin, das man in erhöhtem Masse zur Selbstverherrlichung neigt und
so sein Werk zu wenig Kritisch betrachtet. Es soll nach paar Litern Bier
schon passiert sein, dass man einen Beat gebastelt hat, der so geil ist,
dass man zuerst 2 Stunden drüber-freestyled, 3 Verse dazu schreibt
und nen fetten Refrain werkelt, alles in der gleichen Nacht noch aufnimmt
und vor laufendem Loop einschläft um am nächsten Tag alles wieder
zu löschen. Tja. Auch hier immer nochmals prüfend reinhören.
<zurück>
1500 BEIDES
Es gibt gestandene Toningenieure, die in ihrer Open-Air-Assistenten-Zeit
gebechert und genebelt haben bis der Arzt kam und sogar heute noch regelmässig
ins Grüne atmen; aber bei Aufnahmen und Mix heisst es dann: Strictly
no weed and no alcohol! Andere wiederum halten das alles für Peanuts
und stellen sich auf den Standpunkt: Man muss alles dafür tun, dass
sich der Musiker wohlfühlt; nur so kommt dann auch die beste Musik
an den Start. Erforsche dich selbst ...he he .... nur: Bei zu harten Exzessen
bleibt manchmal der üble Kater-Groove vom Tag danach sogar am Musikstück
kleben und man erinnert sich nur ungern an diesen Abend mit diesem Beat
zurück. Ist schade.<zurück>
1600 VOLUME BEIM SOUNDEN
Voll aufdrehen und derbe ab-bouncen ist göttlich! Stimmt. Unabhängig
davon wie fett deine Lautsprecher sind, gibt es aber biologische Gegebenheiten,
die sich auf Deine Musik-Fitness auswirken: Wer sehr lange sehr laute
Musik hört (Tönt für mich nach ner geilen Session ... he
he) wird schnell Müde. Laute Musik fordert sehr hohe Konzentration
beim Auseinanderhalten der Töne. Man merkt es nicht .... bis man
mit einem Abdruck der Tastatur im Gesich am Morgen zur Arbeit muss.
Du solltest Dich beim Sounden auf eine coole Lautstärke einigen die
Du während des Bastelns kaum veränderst (Klar muss zwischen-durch
auch abgepumpt werden, danach aber wieder auf die gewählte Volume-Position
zurück). Dadurch gewöhnst Du Dich an eine "NormLautstärke"
und kannst bald viel feinere Unterschiede wahrnehmen und bearbeiten. Und
selbst nicht-Propheten wird es einleuchten, dass Du weniger oft Deine
Räumlichkeiten wechseln wirst (müssen).<zurück>
1700 DIE PROFIS
Wie unter 1100 angetönt hätte man oft gerne bessere Studio-Boxen
oder ein fettes Mischpult. Es beschleicht Dich dann der Gedanke, dass
Du noch viel besseren Sound machen würdest, wenn Du noch besseres
Equipment am Start hättest. In der Folge davon interessierst Du Dich
nur noch darum, wie Deine Sämple-Anlage geiler werden könnte
und vergisst überdies das Wichtige: Sound machen. Ergo; Du nimmst
alles was Du hast und holst nicht nur das Unmögliche raus ... Du
wirst sogar zum Profi auf Deinem Equipment.
Wenn du keine Gabel hast, dann nimmst Du halt die Hände zum essen.
Hypothese "StudioBoxen": Die Musik, die Du machst sollte bei
allen Höhrer zu Hause fett klingen. Dazu müsstest man die Musik
aber auf Lautsprechern machen, die den Durchschnitt aller Lautsprecher
auf diesem Planet representieren. So eine "Durchschnitts-Boxe"
hätte etwa die Qualität eines Kaufhof-Quääk-first-Sony-Recorders.
Also wieso eigentlich fette Studio-Monitore besorgen?
Brenn Deine Werke auf CD und woimmer Du bist - wenn es ein CD-Player in
der Nähe hat - sofort reinhängen und das Stück auf soviel
verschiedenen Anlagen hören wie nur möglich. Du wirst Dich schnell
an Deine Boxen gewöhnen und genau wissen, was beim Mix zu tun ist.<zurück>
2000 RAUM
Nein, mann ... nicht ein grosser, cool eingerichteter Musikraum ist hier
das Thema. Platzprobleme! aka wie ich auf so wenig Raum wie nötig
meinen Scheiss rocken kann. Miete ist, hat man sich die notwendigen Gerätschaften
mal besorgt, auch heute noch das Teuerste am Sounden.<zurück>
2100 AUFBAU
Ich gehe mal davon aus, dass Du nicht zu der Sorte 15-köpfiges-Tuba-Chello-Orchester
gehörst; also so richtig unmusikalisch digital fette Sounds entwerfen
willst. Da benötigst Du einen Ort, wo Dein ganzer Sampling-Aparillo
steht (Regie, Bodenkontrolle, die Macht) und nicht zu weit weg (Kabellänge
!) ne Ecke, wo Du Stimme aufnehmen kannst. (Kabine, Sauna, Kammer, Cockpit).
Beides kann auch am gleichen Ort sein; dann und wann wird aber ein Lüfter-Geräusch
eines Gerätes mitauf-genommen sein. Im Allgemeinen tuts der Musik
gut, wenn das Ganze nicht neben nem Hauptbahnhof steht, wobei es wichtiger
ist, dass keine Störgeräusche reinkommen als dass welche austreten
können. (Saubere Aufnahmen vs. Nach-barliebe)<zurück>
2110 Regie
Der Ort wo alle Fäden zusammenlaufen. Alle Geräte sind eine
Armlänge entfernt und eine bequeme Sitzposition erlaubt es Dir in
einem gleichseitigen Dreieck vor den Lautsprechern zu chillen, wobei die
Hochtöner der Box ca. auf Ohrhöhe zu bringen sind .Räume
mit vielen Fenstern sind denkbar ungeeignet, da sie sehr harte Ton-Reflexionen
erzeugen.<zurück>
2120 Kabine
Es gibt MCs, die Ihre Rhymes unter der Bettdecke aufnehmen, andere direkt
an ihrem Regie-Platz oder man hat sich was Kleines zusammengebastelt.
Wichtig ist hierbei folgendes: Im Badezimmer wird einem durch die Kacheln
an den Wänden gratis ein Hallgerät mitgeliefert, was auf den
meisten Aufnahmen nicht gewünscht wird. Man versucht, die Stimme
zu Beginn so natürlich wie möglich aufzunehmen und erst nachher
gewünschte Effekte draufzukleben. Ein normal eingerichtetes Zimmer
bietet aber eigentlich schon genug diffuse Klangwege, dass eine nette
Aufnahme zustande kommt.
Da wir auf furztrockene Aufnahmen stehen, ist in unserer Kabine (ca.2m2
!!) alles mit 10cm-Glaswolle ausgekleidet und mit Stoff abgedeckt. (Glaswolle
kommt aus der Bauisolation und gibts in jedem Baumarkt spotbillig. Obwohl
es höchst eklig ist mit diesem Zeug zu arbeiten (piekt und beisst
wie schwein) Ist es dennoch das beste Dämmungmaterial für Schall.)
Mit ein wenig DO-IT-YOURSELF-Spirit bist Du aufnahmetechnisch voll an
Deck.
Folgend 2 Vorschläge aus der Reihe "LowBudgetKabinenBau":<zurück>
2200 IRRGLAUBE: SCHAUMGUMMI
"Weisst Du, ich kleb die Wände in meinem Zimmer mit 50cm dickem
Schaumgummi aus, dann hören mich meine Eltern nebenan nicht, wenn
ich voll aufdrehe ..." Super. Das sieht dann aus wie in einem suupergeilen
Studio ... nützt aber nix. Kleiner Theorie-Schnipsel:
Um eine Schallwelle voll auszuschalten, muss das Dämmungsmaterial
mindestens so dick sein, wie eine ganze Wellenlänge dieser Frequenz.
Bei einer geilen 30 Hz Bass-Blase, wo's so richtig fett wummert liegt
diese Wellenlänge aber bei
11 Metern !! Formel: Wellenlänge = Schallgeschwindigkeit geteilt
durch die Frequenz -- Also: 330 / 30 = 11 Meter
Will sagen: Damit Deine Eltern den fetten EPMD-Bass nebenan nicht mehr
hören, musst Du 11 Meter Glaswolle dazwischenschieben ... hm .....
also weg mit den aufgeklebten Teppich-Resten. Laute Musik ... vor allem
solche Bässe kann nur die NASA abdämpfen ... mit einer kleinen
Lagerhalle ...he he. Schall gegenüber der Umwelt abzusenken ist sinnlos.
Den Schall der aus der Umwelt aufs Mikrofon kommt zu verhindern macht
Spass.
Jedoch macht es durchaus Sinn, in einem kahlen Raum die Regiewände
mit Material auszukleiden, das die Wellen diffundiert und so Reflexionen
der Wellen verhindert oder zerstreut, die den Sound verfälschen.
Dafür eignet sich Schaumstoff dann doch wieder oder etwa Styroporplatten
oder im Notfall die allseits bekannten Eierkartons. Wenn man überhaupt
mit Dämmungsmaterial arbeitet, dann eben in der Kabine, wo das Material
darüber entscheidet, wie der Schall beim Mikrofon eintrifft; also
ob man in einem trockenen Raum oder eher in einem Raum aufnehmen will,
wo Hallanteile die Stimme anreichern ...
<zurück>
2300 NACHTFREUND: KOPFHÖRER
Die fettesten Produktionen werden häufig gerade dann geboren, wenn
der "gemeine Mensch" am Schlafen ist. (Murphy'sLaw)
Eltern, Geschwister oder Nachbarn kann man voll umgehen, wenn man sich
geile Kopfhörer besorgt. Einziger Nachteil: Kopfhörer verfälschen
wegen der kurzen Laufzeit bei hoher Lautstärke den Gesamteindruck.
Man kann zwar rumbasteln auf Kopfhörer, alles muss dann aber auf
Lautsprechern nochmals prüüf-gehört werden.
Ist sowieso besser mit frischen Ohren. (sehr empfehlenswert: Sennheiser
HD-25 für rund 300.- Franken; fürs kleinere Budget: Sennheiser
HD-25SP für rund 170.-).

<zurück>
3000 TECHNIK
Wir verstehen uns richtig: Wir können keine Instrumente spielen und
Singen ist auch nicht zu holen. Es kann uns aber dennoch niemand verbieten
Reime auf Beatz zu packen.
Vorneweg: Das Billigste überhaupt ist ein Computer. Darauf lässt
es sich spielend Sämpler, Soundeditor und Hardiscrecorder mit Mixer
und Effekten gleichzeitig installieren, was sonst ca. vier bis sechs einzelne
Geräte ausmacht und eine komplizierte Verkabelung. Okay, viele Grössen
wie zB DJ
PREMIER arbeiten mit SP-1200 oder MPC
oder EMU oder all den
geilen Teilen, die dann mit noch geileren Sequencer-Programmen (wie LOGIC,
CUBASE,
...) per MIDI angesteuert werden. Das ist uns aber viel zu teuer und
MIDI haben wir sowieso nicht drauf ... drum zurück zum DIGITALEN
SAMPLING mit dem Computer (den ja mittlerweile jeder an Deck hat und sonst
ist es immernochnicht teurer als ein MPC-2000XL),
paar kleinen Geräten und der richtigen Software. <zurück>

3100 AUFBAU
Man braucht nicht viel, aber das Richtige. Die einzelnen Teile aus der
Zeichnung oben sind unten benannt inklusive Referenz-Produkte
(Nö, keine Schleichwerbung ... nur für die Vollständigkeit;
andere Hersteller haben auch geiles Zeugs!) Weiter ist zu sagen, das dieses
Setup darauf hinauszielt, die ganze Mischarbeit (Komprimieren, Effekten,
...) im Computer zu verrichten. Der Mixer oben wird nur als Kommunikationszentrum
der Zuspieler und des Monitorings genutzt.<zurück>
3110 Mixer
Hier werden alle Verfügbaren Tonquellen eingestöpselt (CD, DAT,
Radio, Kassette, Plattenspieler, Tabletop-Sampler, Video, Playstation,
Babyphon, E-Gitarre, ...) und werden dann für die Aufnahme (Sämplen)
verfügbar (per Bus ALT 3-4). Dies bringt den grossen Vorteil mit
sich, dass nicht bei jeder Aufnahme Kabel neu gesteckt und alles neu gepegelt
muss, sondern nur der jeweilige Zuspieler ge-"routed" (1-2 Handbewegungen).
Langfristig schont dies auch die Soundkarte, da die meisten gängigen
PC-Soundkarten ihre Signale über nicht gerade robuste 3,5-Zoll Klinkenstecker
(Mini-Jack) versenden und erhalten. Diese fangen schnell an zu lottern
und somit gibts Wackelkontakte; im Idealfall stolpert auch mal jemand
über das lose liegende Kabel im Raum und die Karte ist ganz futsch.
Hat wer 'nen Mixer, steckt er die Soundkarte einmal an und befestigt das
Kabel schön, dann passiert sowas nicht.
 
Mixer: BEHRINGER
Eurorack - sFr. 415.00
Mixer: MACKIE
1202VLZ - sFr. 890.00
<zurück>
3120 Inputs
Es gibt grundsätzlich zwei Typen von Inputs: Low-Level und High-Level
(Line-Signal). Low-Level-Signale kommen aus einem Mikrofon oder einem
Plattenspieler. Dieses Signal muss stark vorverstärkt werden. High-Level
oder Line-Signale kommen von allen gängigen Geräten wie CD,
MD, MP3-Player, .... und müssen nicht vorverstärkt werden. Ein
professionelles Studiomikrofon muss man mit Strom versorgen (Phantom-Speisung,
48 Volt) Dieser wird ebenfalls vom Mixer zur Verfügung gestellt.
3121 Mikrofone
Die Mikrofone, die auf der Bühne zum Einsatz kommen, sind meistens
robuste dynamische Mikrophone, welche nicht so empfindlich sind. Diese
benötigen keine Speisung und haben den gewohnten LIVE-Sound. Daneben
wird im professionellen Bereich das Kondensatormikrofon mit senkrechter
Membran benutzt. Dieses zeichnet sich durch absolut echten Sound aus.
Jedes Luftholen und Rasseln mit dem Gürtel wird gnadenlos aufgezeichnet.
Klar, dass die Kondensator-Dinger teurer sind... aber bitte beim Mikrofon
nicht sparen!! Das Teil ist auch bei uns das teuerste Gerät im Studio.
In jedem Fall sollte man das Mikrofonkabel immer als XLR-Kabel ziehen
(der fette Stecker mit drei Nöppel); dieses System garantiert die
wenigsten Störgeräusche. Remember: da das Kondensator-Mik ein
Low-Level-Gerät ist und auf der Weg zur Aufnahme noch vorverstärkt
und/oder komprimiert wird, passiert mit den Störsignalen dasselbe!

Dynamisches Mic: SHURE
SM-58 - sFr. 150.00
Kondensator Mic: JOEMEEK
JM47 - sFr. 500.00
XLR-Verbindung (female - male)
<zurück>
3130 COMPUTER
Heutzutage sind alle gängigen (so ca. ab Pentium II 350 MHz oder
Mac G3) Computer genug fit, die Strapazen des Soundens ohne Mühe
wegzustecken. Unerlässlich ist eine Soundkarte mit Duplex-Modus,
genug RAM (128MB) und derbe Platz auf der Festpladde. Das unterscheidet
den Ab-Radio-Musik-Aufnehmer vom echten Studio-Fritzen. Alle gängigen
SoundKarten haben das am Start. Zum Thema Festplatte ist zu sagen, dass
1 Stunde Stereo-Sound in CD-Qualität 530 MB belegen. Lachhaft, wenn
man bedenkt, dass heute 40GB nur 200 Franken kosten. Wenn alles sauber
konfiguriert ist entscheidet jetzt nur die richtige Software, wie fett
Du deine Kiste zum Klingen bringst.<zurück>
3131 SOUNDKARTE
Bei der Auswahl der Soundkarte sind folgende Faktoren entscheidend:
- der Preis
selbstredend.
- A/D bzw. D/A - Wandler
A für analog, D für digital. Im Low-End und Mittelklassebereich
(bis ca. 1000.- Fr.) sind Soundkarten mit internen Wandlern ausgestattet,
welche, je nach Hersteller und Bauart der Soundkartenplatine, mal besser
und mal weniger gut klingen. Wichtig ist hier, wie bei jedem Studiogerät,
ein möglichst linearer Frequenzgang. Ab ca. 1300.- Franken kriegt
man eine Soundkarte ohne Wandler (rein digital), mit externen A/D-Wandlern.
Der grosse Vorteil dieser Variante ist die Eliminierung von Störgeräuschen
aus dem Inneren des Computers, die naturgemäss IMMER vorhanden sind,
jedoch nach Kartenordnung und -abstand zueinander variieren können.
- Duplex - Modus
DUPLEX heisst, dass man während dem Abspielen gleichzeitig auch aufnehmen
kann (Full Duplex = Aufnehmen und Abspielen in GLEICHER Bitzahl,
Frequenz und Anzahl Kanäle. Z. B. 16 bit / 44'100 kHz / Mono. Enhanced
Full Duplex = Abspielen und Aufnehmen mit UNTERSCHIEDLICHEN Bits/Frequenzen/Kanälen).
- benötigte Anzahl Ins & Outs
In unserem "Ich-misch-alles-auf-dem-PC"-Modell genügt theoretisch
ein analoges Line-In sowie ein Out (In kommt vom Mixer, Out geht zurück
zum Mixer). Schön ist ein digital-Out & In; für verlustfreie
Signalwege zum DAT, MD oder ähnlichem.
Für jene, die Ihren Tabletop-Sampler oder Ihr A-DAT weiterhin benutzen
wollen oder müssen, lohnt sich die Anschaffung einer Soundkarte mit
optischem (digitalen) A-DAT-Anschluss oder einer Soundkarte, die per Kabelpeitsche
oder Breakout-Box 8 oder mehr Spuren analog als Ins oder Outs zur Verfügung
stellt.
- Signal - Rauschabstand
auch SNR (Signal-to-Noise-Ratio)
Bestimmt lax formuliert die Differenz zwischen Grundrauschen (und sonstigen
störenden Einflüssen) sowie dem aufzunehmenden Signal. Wird
in Minus-dB bezüglich dem digitalen Höchstpegel 0dB angegeben.
Je kleiner die Zahl, desto besser. Z.B. -90dB (=besser als -50dB).
- Mixersoftware und internes Routing
Die meisten billig-Soundkarten tönen gar nicht so schlecht, wie sie
zu bedienen sind. Es ist eine Zumutung, die aufzunehmenden oder abzuspielenden
Signale mit dem Windows-Mixer ("Lautstärkeregelung") einzupegeln
zu müssen. Vorteilhaft ist eine Soundkarte, deren Software auf die
Karte "geeicht" ist, d.h. vor allem, dass Signale in geeigneten
dB-Schritten regelbar sind und DIES AUCH SO ANGEZEIGT WIRD!
Bei uns werkelt eine Terratec
EWS64XL und mit der sind wir superpropsig zufrieden.
kleiner Nachteil: Ist kein Kaufen-Einstecken-LosGehts-Gerät. Ein
wenig Leseaufwand ist zu bewältigen um das Teil zu verstehen. Kostet
um die 900.- frankensteine.
Für Interessierte: www.terratec.de
Für schon-Habende: www.ews64.com
<zurück>
3140 Software
Die Musik will erschaffen werden. Dazu dienen Programme, die man grob
in 3 Kategorien einteilen kann:
1. Wave-Editing:
Für Aufnahme und Bearbeitung von ein- oder zweispurigen (=Mono oder
Stereo), meistens zu-zuspielenden (Samples, Voices) oder zu masternden
Audiofiles.
2. Sampler / Drummachine / Sequencer
Dient dazu, Samples innerhalb eines Beat-Patterns zusammenzufügen
und mehrere Patterns dann zu einem Arrangement. Je nach Funktionalität
auch Wave-Editing-Funktionen vorhanden.
3. Multitracking / Harddiskrecording:
Ermöglicht die Aufnahme von x-spurigen Projekten v.a. für Stimmen,
Instrumente oder sonstwas über (ein- oder mehrspurige) Instrumentals,
Stimmen oder sonstwas...Gemeinhin das Programm, in dem der "Mix"
zustande kommt (kann auch ein "nur"-Premix sein, um später
in andere Studios / auf andere Syteme portiert werden kann. Wo dort die
Grenze gezogen wird, hängt ab von Möglichkeiten, Geschmack und
Zweckmässigkeiten).
<zurück>
3141 Wave-Editor
Die coolsten uns bekannten Sound-Editoren sind CoolEDIT
(Gratis) oder SOUNDFORGE
(von Sonic Foundry, Abbildung) für PC. SoundDesigner heisst das
Teil für den Mac. Es gibt sicher noch weitere Programme für
Mac, da solchereiner bei uns aber nicht vorhanden ist; kennen wir's allenfalls
vom Hörensagen.
Alle Tonquellen werden hier aufgenommen, wie auf ein Tonband. Das rohe
Signal wird in der Länge richtig geschnippelt. (je nach Geschmack
werden schon hier Effekte zum Zug kommen wie Kompressor, Pitch, Distortion
...) Das Aufgenommene ist durch die Software ganz nett grafisch angezeigt.
Nehmen wir an das unten ist ne dufte Aufnahme eines Stück von Miles
Davis ab Plattenspieler.

Sagen wir, hier hat es eine Trompete drin, die ich gerne als Sample haben
will. Ich schneide mir also das Trompeten-Tönchen raus.

und speichere das Teil ab. Jetzt habe ich den ganz kurzen Ton der Trompete
bereitgestellt, um das Ding nachher im Sämpler zu geigen.
Auf diese Weise lege ich mir eine Sammlung aller gewünschten Elemente
an, die zu einem Beat gehören sollen. Und dann ab zum ...<zurück>
3142 Sämpler / Beatmachine
Die allerfettesten Propz gelten dem Programm FRUITYLOOPS
und dessen Programmierern. Wir könnten ohne gar nicht mehr leben.
Der Hersteller hat ne fette Website, wo man ne Demoversion gratis runterladen
kann. Ausprobieren! Auch die Vollversion kostet nur ca. 250 Franken und
man hat dann Zugang zu den fettesten Updates, die regelmässig erscheinen.
Leider ist dieses Programm nur auf PC erhältlich. Ich habe noch kein
gleichwertiges Teil für Mac gesehen. (Für alle Mac-ianer gilt
es aber immer, www.propellerheads.se
abzuchecken ... das sind DIE fetten Mac-Sound-Soft-Programmierer)
Hier setzt Du unter Einsatz von tausenden Möglichkeiten Deine Samples
rythmisch zusammen. Das Programm ist so kinderleicht aufgebaut, dass schon
Anfänger nach 3 Stunden Rumtüfteln alle Basisfunktionen am Start
haben und gar nicht mehr davon ablassen wollen. Für den versierten
User ist der Tisch auch reich gedeckt und sogar MIDI-Funktionen (wenn
es denn wirklich sein muss) sind reichlich unterstützt. Schon zum
Beginn stehen jede Menge Drum-Samples und Instrumente zur Verfügung
aber schon nach kurzer Zeit wird man zu eigenen Samples greifen. Sind
die einzelnen Muster erstellt (Intro, Refrain, Reim-Part, Bridge, ...
deren 999 Stück sind möglich!), wird das ganze zu einem Arrangement
zusammen-gekleistert. Wenn der Beat fertig ist wird er als Einzelspuren
oder als Mix rausgelassen und ist nun bereit für den .... <zurück>
3143 Multitracker / Harddiskrecording
Die Software, wo alles zusammenkommt. Hier werden die Beat-Spuren reingesaugt,
Stimmen, Scratches oder Instrumente aufgenommen und zusammengemischt,
Effekte draufgeklebt, nachgedoppelt, rumgebastelt... während gleichzeitig
alle anderen Spuren abgespielt werden. Unser Favorit: VEGAS
von Sonic Foundry, SAMPLITUDE
von SEK'D ist aber auch ne geile Lösung.
Für Mac-User ist LogicAUDIO oder ProTools das Pendant.

Der Multitracker ist eigentlich das wahre Mischpult für den digitalen
Sound. Hier können beliebig viele Spuren hinzugefügt werden
und alle sind fähig verschiedenste Effekte zu verarbeiten. Man hat
also den Beat am Start und will noch die Reime draufknallen, ein paar
Gitarrenlines einspielen und die Schwester für den Refrain bemühen;
alles passiert im Multitracker. An einem klaren Tag wird alles sauber
gemischt und als Master-Stereo-Datei abgespeichert ... hierbei sind die
kleinen Details interessant, die ...<zurück>
3144 Plug-Ins
Fast alles, was als teures Gerät in der professionellen Studioumgebung
seine Anwendung findet hat inzwischen einen digitalen Bruder bekommen,
den man beim Mix einsetzen kann.
Plug-ins sind nicht programmgebunden. Wenn ein Geiles Plug-Teil installiert
wurde, steht es im SoundEditor, im Sämpler und dem Multitracker gleichermassen
zur Verfügung. Du siehst: Früher hat man noch einen zwei Kilo
schweren (Preis & Gewicht !!) Röhren-Equalizer nach Hause geschleppt
... die Software sieht genau gleich aus ... kann aber per Internet gekauft
werden und wiegt 0 Gramm:

Oder eine teure Bandmaschine, damit man die geile analoge Bandkompression
benutzen kann:

Ganz abgesehen von derben Hallgeräten, die in der Geräteausführung
das 10fache kosten. Das haben die Plugis glücklichemassen an sich:
Sie sind verhältnismässig billig verglichen mit ihren Hardware-Geschwistern:

Es gibt auch viele korrekte Gratis-Plug-Ins (Analog-X)
... get them! <zurück>
<!!>
3150 Outputs
Als Output gilt die gebrannte CD, die zum Mastering geschickt wird, eine
Kassettenaufnahme für die Freundin oder eine MD für a la casa,
sowie das MONITORING. Das gemischte Werk, jetzt als Stereo-Master-Datei
vorhanden lässt sich mittels CD-Brenner ohne Verluste auf das weit
verbreitete Medium bannen (vgl. 1700 unten). Kassette MP3 oder MD ...
nachdem man was fettes gestyled hat will man es nach Hause nehmen und
2000mal hören.
MONITORING: Auf dem Mixer, wo alle Wege ankommen und abgehen steht uns
ein eigener Kanal zum Abhören bereit. Das ist ziemlich cool, wenn
man sich eine Kassette aufnehmen will und das Telefon klingelt. Einfach
Monitoring runterschrauben während die laufende Aufnahme dadurch
nicht beeinträchtigt wird. Ein Effektweg (AUX1) des Mischpults wird
bei uns noch missbraucht für den Kopfhörer in der Kabine; da
kann man genau bestimmen was wie laut dem Tüp auf den Headphones
dröhnt. Kleiner Tip zum Thema TALKBACK (So nennt man den Rückweg,
womit man mit dem MC in der Kabine über Kopfhörer reden kann):
Einfach in einen freien Kanal ein günstiges Schwanenhals-Mikrofon
einplöggen und im Insert desselben Kanals einen Schalter zwischenschieben.
(Siehe Grafik).
Wenn der Schalter
nun geschlossen ist, hört der Knilch in der Kabine alles, was draussen
gesprochen wird. Wenn der Schalter offen ist, wird der Insert unterbrochen.
<zurück>
3200 ALLGEMEINE TIPPZ
Bei der Verkabelung sollte man im Allgemeinen darauf achten, dass alle
Verbindungen möglichst kurz gehalten werden und das Kabelmaterial
darf keine Beschädigungen aufweisen (Knicke, Schnitte, Knöpfe)
Da wir uns ja das teure Verkable der Marke Neutrik nicht leisten können,
sollten wir schauen, dass die Verbindungen nicht frei zugänglich
sind. Man tritt so gern drauf und Kabelbruch = Brummen und Rauschen.
Strom und Audiokabel sollten getrennt geführt werden. (Im Prostudio
sind Stromverbindungen unter der Decke und Audio-Verbindung unter dem
Boden versteckt) Wenn das nicht möglich ist, dann die Kabel wenigstens
NUR kreuzen: Niemals Strom und Kabel parallel ziehen, sonst gibts nen
schönen 50Hz-Brumm. Wer der Hohen Kunst des elektrischen Lötens
mächtig ist sollte seine Kabel selber machen. Stecker und Material
sind billiger als vorgefertigte Kabel und - wenn sie sachgerecht gelötet
sind - sind sie viel robuster.
Wie schon angetönt, sind tiefe Bässe nicht zu bändigen:
Es hat kein Sinn alle Wände mit Teppich abzukleben und zu denken
jetzt hört mich keiner mehr.<zurück>
4000 RAUSGEBEN
Am Ende einer langen Kette von arschaufreissender Arbeit und vielen gelösten
Konflikten mit seinen Band-Döögs steht der Wunsch allen da draussen
den Schiisch in die Ohren zu reiben. Ob man so weit, so gut, so begabt,
so schräg oder so real ist, dass man die Aussenwelt mit seinem Sound
belästigen darf steht hier nicht zur Debatte. Doch ist das Ziel "Platte"
eingerastet und die Kohle aufm Konto, dann geht der Stress so richtig
los. <zurück>
4100 1000MAL GEHÖRT
Wenn es nicht schon nach dem 30ten Mal soweit ist, dass Du das Stück
nicht mehr hören kannst, dann kann es daran liegen, das es weak ist
oder aber, dass Du weak bist. Wer zum ersten Mal von Manuskript bis zur
CD-Kopie im Laden alles durchzieht sagt meistens im ersten Interview:
"Ja weisst Du ... ich hab den Scheiss jetzt 1000mal gehört und
kann schon gar nichts mehr auseinanderhalten ...". Gewöhn Dich
gleich mal dran, dein Sound immerwieder zu hören bis der Arzt kommt.
Das ist normal und bei geilem Sound im übrigen auch ein Genuss. Klar,
dass man nachher nicht mehr allzu objektiv ist ... Kann man sowieso nicht
sein, wenn man das Ding selber gemacht hat.<zurück>
4200 DEMOS
Mach Dich besser zuerst bei deinen Döögz und Dööguretten
schlau, als gleich eine 1000der Auflage Vinül zu pressen. Mixtapes,
MP3-Listen oder mp3 per E-Mail, ... sind geschmeidige Wege von einem kleinen
Kreis an Vertrauten zuerst ne Meinung zu holen oder den richtigen Leuten
einen kleinen Einblick in das Selbstgemachte zu gewähren. Daraus
ergibt sich meist die eine oder ander Chance auf Hilfe bei Gleichgesinnten
und "Fäns". <zurück>
4300 MASTERING
"Weisst DU, das Teil wird end-fett durchs Mastering. Das hält
niemand aus... " Stimmt schon. Bei der modernen Form des Masterings
werden noch edle Equalizer und Kompressoren eingesetzt um den Song voll
abzurunden. Es geht da in erster Linie nicht um das Equipment, sonder
vielmehr um die Erfahrung des Tüps. Auch gibt es verschiedene Mastering-Styles
... mal hart, mal schmuuf .. da muss man sich den richtigen Flavor finden.
Im klassischen Sinn bedeutet Mastering aber auch die Anpassung des Sound
auf das jeweilige Output. Wenn man also eine CD, Vinül und ein MusikVideo
rausbringen willst, benötigt man DREI Masterings. Jedes Medium hat
seine eigenen Vorzüge und Macken auf die im Mastering speziell Rücksicht
genommen werden. Geile Mastering-Ecken mit Jungs, die geile HipHop-Ohren
haben, sind:
DAN SUTER @ ECHOCHAMBERS, Zürich
PATRICK BÖHLER @ JINGLE JUNGLE, Zürich
DJ B (Stefano de Marchi) @ CENTRALDUBS, Bern
<zurück>
4400 SUISA (www.suisa.ch)
Das alte Leid. Wenn man mal was gemacht hat, muss man auch dafür
sorgen, dass niemand es stehlen kann und das Kohle reinkommt, wenn jemand
den Track spielt (Radio. TV, Indernedd) In der Schweiz übernimmt
diese Aufgabe die SUISA. (Bellariastrasse, Zürich) Diese Jungs und
Mädels wahren dann Deine Urheberrechte und rechnen mit den verschiedenen
Stationen ab. Also: JEDER, der Kohle von der SUISA will (also Beat-Producer,
MCs, Djs, Background-Vocal-SängerIn) MUSS SUISA-MITGLIED SEIN !
Um Mitglied zu werden schickt man der SUISA ein Brieflein mit der Bitte
die Anmeldungsunterlagen zu senden und legt Konzertflyer, Demoband, Zeitungartikel
.. einfach alles bei, was beweist, dass man schon irgendwann mal irgendwas
in der Öffentlichkeit von sich gegeben hat ... Ist zwar Mühsam
diese Beweis-Scheisse, aber stell Dir vor wieviele Nullen sich tagtäglich
dort anmelden wollen à la: "Sie ich komme mit meine KochTopf-Blockföten-Symphonie
im Retro-Metal-Style gross raus *breitesgrinsen*!! "... kann ja sein
.... he he.
Die SUISA wird dann einen Haufen Papier an Verträgen schicken und
das sollte JEDER dann unterschrieben zurückschicken.

SO. Jetzt solltet Ihr Mitglied sein. (Dieser Anmelde-Prozess kann gut
und gerne 2-3 Monate dauern!)
Ab jetzt muss man für jedes Musik-Stück eine WERKANMELDUNG ausfüllen
und einschicken. Inklusive CD-Kopie. Die SUISA wird hernach immer für
alle Träcks eine Anmelde-Bestätigung schicken und ab dann kassierst
Du für jede Ausstrahlung automatisch.

(Der Tüp, der "Maria, maria, maria" gesungen hat lebt heute
noch ausschliesslich von den Ausstrahlungs und Lizenzeinnahmen der SUISA
! Reden wir nicht von Madonna ..he he)
!ACHTUNG! Beim gesämpeltem Sound taucht immerwieder die Frage
auf, ab wann ein Sound als GEKLAUT gilt ... solltest Du ein unverändertes
Stück JamesBrown benutzen, bekommst Du meben der AnmeldeBestätigung
GANZ SICHER noch ne fette Rechnung der SUISA. Um diesem Übel auszuweichen:
Bereits beim Auswählen und Einspielen der Samples entweder Sachen
benutzen, die niemand kennt (Freie Jazzformation ItzKotschkava, Lättland
aus dem Jahre 78 --> Brockenhaus oder Flohmarkt) oder aber Du nimmst
ein "heisses" Sämple und Vermischt das Teil bis zur Unkenntlichkeit.
Wenn niemand was erkennt gibts auch keine Klagen. Offensichtliches Klauen
kann extrem schnell extrem teuer werden. (Ich kenne einen DJ, der sein
Underground-Mixtape mit Promoreleasen ohne bösen Willen bei der SUISA
angemeldet hat .... HAAAAAAAAAAAA! Die Rechnung für ca. 40 fremde
Musikstücke war höchst ungeschmeidig.)
Zuguterletzt, wenn alles sauber angemeldet ist, braucht man eine Presserlaubnis
für das Presswerk, welche ebenfalls die SUISA ausstellt. Bei Auflagen
über 500 Stück wird ein Presswerk den Auftrag ohne PressErlaubnis
verweigern. Ist also auch noch ne kleine Papier-Hürde ... Aber wenn
man eh den ganzen Sound selbst gebastelt hat ist auch hier nicht zu befürchten.

Dann sendet man das Zeugs ins Presswerk .. aber halt: Mann muss ja ALLES
ins Werk senden, auch das Coverdesign .... also ab zum:<zurück>
4500 GRAFISCHER SCHIISCH & EAN
Schon im Laufe des Mischens von Deinen Stücken würde ich mir
über Cover-Design Gedanken machen bzw. mit den döögz ausdikutieren.
Es nimmt eine kleine Ewigkeit in Anspruch mit einem Grafik-Tüp alles
zu designen (zu lassen). Am Anfang der grafischen Arbeit wird dem Presswerk
angerufen, wo die Scheibe gedrückt wird und verlangt die "Richtlinien
für Druckerzeugnisse" aka das technische Gesabbel von wegen
was wie gross, mit welcher Auflösung und Randbeschnitt etc. In jedem
Fall sollte das jemand machen, der bisschen was von grafik versteht, sonst
gehts gleich 500mal ins Auge. Dann deht man daran, den Text zu definieren:
Meistens will jeder der Crew noch seine Propz kikken, vielleicht sollen
Texte abgedruckt werden; die gilt es auch zu sammeln usw. Alles muss besorgt
und definiert werden, BEVOR man beim Grafiker an der Haustür läutet.
Man kann ein Cover und das Label (Label = Runde Etikette auf der Pladde
oder CD) auch weiss lassen. Für den späteren, reibungslosen
Verkauf empfielt es sich aber, wenigstens einen EAN-Code draufzupappen.
EAN-Codes hat es auf jedem Buch, CD, Film oder Video.Game und ist ein
weltweit eindeutiger Strichcode. Den EAN-Code kann man allerdings nur
in 1000er Blöcken kaufen, darum empfielt es sich jemanden zu fragen,
der schon nen 1000er gezogen hat, gegen ein kleines Entgelt 2-3 Codes
rauszulassen. Am Ende der grafischen Arbeit steht ein Datenträger
oder Druckfilme (Lithos)... diese vor dem Versenden auf Fehler und Vollständigkeit
prüfen.. nochmals erinnert: Jeder Fehler multipliziert sich mit seiner
Auflage. Alle Masters und die Druckfilme oder Druck-Daten plus ein Farbprint
der Druckerzeugnisse in eine Schachtel gepackt und ab ins Presswerk.<zurück>
4600 CD/VINÜL PRESSEN
Absolut selbstredend, dass man sich informiert, wo man Pressen kann und
dies möglichst Günstig. Das bedeutet: Offerten einholen.
Je nach Druck-Ausführung, Farbigkeit und Gewicht des Vinüls,
wie auch die Programm-Dauer wirken sich unterschiedlich auf den Preis
aus. Im Schnitt sollte man aber für 1000 12"-Vinül verpackt
zu Hause ca. sFr. 3500.- oder 1000 CDs zu zirka sFr. 2'500.- zu bezahlen
haben. Es gibt sicher viele gute Hersteller .. unsere döögz
sind die TURICAPHON AG in Riedikon, Zürich ... die haben uns bei
allen Produktionen gezeigt, dass sie das reibungslos und on-time an Deck
haben. Für Mixtapes und DemoTapes in grösserer Auflage: KPK
in Bergdietikon oder Topo-Sound in Zürich. So teuer ist es ja nicht
... wenn alle zusammenlegen ...he he.<zurück>
4700 (EIGEN)VERTRIEB
Und jetzt auch noch alles an die Leudde bringen ... hm .... selber machen
oder machen lassen ? Wer jemand kennt, der schon Vertriebsnetze am start
hat und diese Person auch noch geschmeidig findet sollte nicht zögern
zu fragen. Kostet nix. Auch ist es ratsam allen namhaften und auch die
korrekten Undergroundlabels anzuschreiben und ne Bio der Band sowie die
Platte beizulegen. Das meiste kommt sowieso zurück. "Vielen
Dank für Ihre Einsendung Wir haben ihre Werke aufmerksam geprüft
und müssen Ihnen leider Mitteilen, dass wir uns nicht ausreichend
dafür begeistern können ... senden sie aber gerne wiedereinmal
...." Aber stehter Tropfen höhlt den Stein und wenigstens mussten
Sie sich das Zeugs anhören. Denn entgegen allen A&R-Witzen und
Disses ist zu sagen : Ein Label hört sich immer ALLE Einsendungen
an.
Es gibt immer Leute, die einen unterstützen wollen, man muss diese
nur finden. Will man das Ding selber durchziehen, versetzt man sich in
den Status des Vertreters ..he he ... Man nimmt eine Schachtel Platten
mit und geht von Plattenstore zu Plattenstore, handelt individuelle Preise
aus und muss dann aber Nachbestellungen auch beliefern können. Viele
Läden rümpfen von vorneherein die Nase und wenn kein EAN-Code
auf der Scheibe ist wird die Sache sowieso zu mühsam ... hm ... Durchhalten
und Konnektions bilden, immer ein zwei CDs oder Tapes überall dabei
haben ... und alle piesaken.
Am billigsten und Schnellsten ist der Vertrieb Deiner Musik auf dem Internet
... eine kleine geile Site gestyled oder paar mp3s bei den www.aightgenossen.ch
eingeloggt .. bringt zwar keine Kohle aber die interessierten Leute werden
sich bald fragen, wos sowas zu kaufen gibt.<zurück>
8000
DAS DR. WUMMER-TEAM
...beantwortet Fragen, die uns selber nicht eingefallen sind.
8002 IRRGLAUBE: 2-SEK-SAMPLE GEHT OKAY
aber ei frag han ich glich no: ich chumme bi dem suisa züüg eifach
nöd drus, all verzelled was amderes... also ich han ghört, solang de sample
nöd länger gaht als 5 sekunde chann mer en druff due, stimmt das??? wie
funktioniert das denn gnau?? schickt mer da sis züüg i und wenns was findet
wo gsampled isch zahlsch di dumm und dähmlich oder was?? oder macheds
da weniger es gschiss, wenns es tape isch a 200 uflage??
Kurze Antwort: Ja, wenn Du gesämpeltes aka geklautes Zeug
einfach bei der SUISA anmeldest gibts so richtig derbe Casino!
Ausführliche Antwort: Auch wenn es viele besser wissen
wollen. In der Schweiz gilt folgende Grundlage nach wie vor:
oder auf einer World-Evergreen-Pladde wie Marvin Gaye (deutsche Erstausgabe
... okee der Wortlaut war damals noch anders):
Aber das Ganze gründet immer auf dem selben Gedanken, wo vom
Urheber aus gesehen folgendermassen abgeht:
Sound sämplen / klauen ohne Einwilligung des Urhebers
ist IMMER verboten, ob 1/100tel Sekunde oder 4 Stunden!
Aber wie bei allen RechtsFragen gilt die goldene Grundregel Nummer Eins
A absatz alpha (lang vor der Einführung römischen Rechts):
Wo kein Kläger ist, gibts kein Urteil!
Das bedeutet, wenns niemand merkt und darum auch niemand rumjammert oder
danach schreit, passiert gar nix. Damit die Aussenwelt nicht merkt, dass
die fette Hookline in Deinem Track eigentlich von Michael Jacksons Thriller
stammt (und
dort greift ja auch die hohe Kuns des Sämplens an) gibts Lösungen:
1 -- LÄNGE DES SÄMPLE
Es liegt auf der Hand, dass man bei einem ganz kurzen Klavierton unmöglich
raushören kann, von welcher Pladde, welchem Künstler oder gar
welchem Piano das Sämple geklaut wurde. Niemand kann Dir beweisen,
Du hättest den Ton NICHT auf dem Flügel deiner Oma in Leipzig
gespielt und kurzerhand auf MiniDisk geklebt. Also kurzer Sämple
= kleine Chance der Wiedererkennung. Aufgepasst: Das in aller Welt
suuper-bekannte GET UP von James Brown ist auch nur 0,9 Sekunden lang.
Es ist aber so arschberühmt, dass ein Taubstummer durchs Telefon
hört, woher das Teil stammt. Zudem erachten wir das Sämplen
ganzer Harmonie-Sequenzen bereits bestehender Stücke als ziemlich
unkreativ, da das ja nichts Selbstgemachtes darstellt. Aber das ist Ansichtssache;
es gibt zweifelsohne Super-freshe Cover-Versionen von alten Hits, die
1:1 übernommen wurden .. (hat dann aber sicherlich auch reichlich
gekostet)
2 -- VERTUNEN, VERSCHNIPPELN, VERSCHLEIFEN
Du saugst Dir ein geiles aber fremdes Element rein (hier passiert sozusagen
die Verletzung des Urheberrechts, da Du genau hier eine illegale Kopie
erstellst) und spielst auf den Knöpfen und Reglern Deines Sämplers
rock'n'roll. Alles ist erlaubt um die geilen Teile des Tons zu behalten
und den Rest bis zur Unkenntlichkeit zu vermurksen. Tonhöhe und -länge,
Filter und Effekte, Hüllkurven, Schwellwerte, Attack und Decay, Nachdoppeln
oder Rückwärts ... an allem darf rumgeschräubelt werden,
bis aus James Brown ein Speedy Gonzales wurde. Die Herkunft eines gut
vertunenten Sämples dürfte kaum zu bestimmen sein.
3 -- RELEASE IN KLEINEN AUFLAGEN
Damit sich ein potentieller Sämple-Mies-Macher über den Gebrauch
seiner Hookline aufregen kann, muss er das Stück ja mal zu Gehör
bekommen. 200 Mixtapes per Hand in Umlauf gebracht stellen sicherlich
ein kleines Risiko dar, da diese "mikrige" Auflage praktisch
kein Label interessiert. (Bei Mixtapes gibts ja noch den Aspekt der Tradition.
Labels profitieren durch Mixtapes ja auch promomässig, darum werden
diese auch stillschweigend geduldet; aber in keiner Weise ERLAUBT) Wer
in der roten Fabrik aber die Weltpremiere eines neuen GANGSTARR-Tracks
per MD Mitgeschnitten hat und diese auf sein Mixtape knallt, kann schon
bei 50 Stück ganz arge Probleme bekommen.
4 -- SOUNDQUELLEN SELBER STYLEN
Das alte Ding mit der Bassline ab Besenbass

geile HiHats gibts mit ner lottrigen Schere, Feuerzeug oder Schlüsselbund
...Ballon aufblasen und mit nassen Fingern daran reiben ... Für Satte
Basskicks haben wir auch schon ein Migros-Record-it-yourself-Mikrofon
auf den Teppichboden geschmettert... oder man erinnert sich an die Tage
im hohen Gras, wo man mit einem zwischen den Händen eingeklemmten
Grashalm ne fette Hookline getröötet hat. ES GILT: Auf alles
Selbstgemachte hast Du automatisch die Urheberrechte und niemand kann
blöd rummäkeln oder Klagen.
Wenn jemand die Verletzung seiner Urheberrechte bei der SUISA einklagt
(der Schweine-Hund hat sein Sämple also doch erkannt ...he he) oder
die SUISA merkt bei Ihren eingehenden Anmeldungen, das ein Urheberrecht
verletzt wurde (dafür sindsie ja da), dann nimmt dies in der Regel
ein böses oder ein ganz böses Ende:
Böses Ende:
Der Urheber wird gefragt, ob er den Urheber-Verstoss durch eine rückwirkende
Erlaubnis rückgängig macht. Liegt das prinzipielle JA mal vor,
wird die SUISA alle Gebühren ermitteln und per netter Rechnung beim
Täter einfordern. Glück im Unglück hat man da noch, wenn
der Urheber den Verstoss gegen sein Recht nicht auf zivilem Weg einklagt
und Entschädigung fordert.
Ganz böses Ende:
Der Urheber geht an die Decke und gibt seine nachträgliche Erlaubnis
nicht. Er kann dann zusammen mit der SUISA erwirken, dass der Täter
gerichtlich angewiesen wird, ALLE TONTRÄGER MIT DEM GEKLAUTEN TEIL
einzusammeln und zu vernichten. Das ist darum so mühsam weil wirklich
alle Teils wieder zurückmüssen und der Täter für die
ganze Rückruf-Aktion gerade stehen muss. (Kohle und auch SchuldRechtlich)
Es kursieren die kühnsten Geschichten über Sämples klauen
und Mixtape mischen wie zum Beispiel: "Wenn ich meine Musik oder
Mixtape gratis verteile, muss ich auch nichts zahlen" oder "Ich
schreib einfach FOR PROMOTIONAL USE ONLY drauf" oder "Ich hab
jemand vom Label gefragt und der hats mir erlaubt" oder "unter
6 Sekunden darf man alles brauchen" oder "auf der Platte ist
nicht von Urheberrechten gestanden" Der Punkt bei all diesen Bemerkungen
ist, dass sie gar nicht auf die eigentliche "Straftat" eingehen.
Diese besteht nämlich schon darin, einen fremden Ton auf seinen Sämpler
zu saugen (also zu kopieren / ein unerlaubtes Extrakt/Exemplar zu erstellen)
Eine totale Ausnahme in dem Urheber-Dschungel bilden die sogenannten
"Royalty Free" - Tonträger. Diese sind meist teurer im
Laden (1 CD, 74 Min, ca. sFr. 150.-); man hat dann aber auch gerade die
Rechte zur freien Verwendung mitgekauft und kann damit machen was man
will. Wichtig ist: Es muss ganz klar als ROYALTY FREE deklariert sein.
(lizenzfrei, zur freien Benutzung, freeware)
Wenn nichts steht,
hat ganz sicher jemand seinen Daumen drauf!
Ebenfalls suuper-unproblematisch ist natürlich der gängige Weg
des CLEARINGS: Man recherchiert die Telefonnummer oder Email des Urhebers
(und die grundsätzliche Erlaubnis muss/kann NUR der Urheber selber
geben) und fragt ihn/sie ob man sein/ihr/ihren Sound benutzen darf. Dies
läuft in glücklichen Fällen ohne die Zahlung einer Gebühr
(bei coolen döögz)ab; normalerweise folgt dem JA aber meistens
ein WIEVIEL. In jedem Fall kommen Fragen nach Wieviel Stück in welchen
Ländern unter welchen Bedingungen veröffentlicht werden. Es
kann sich aber wirklich bezahlt machen, dass man hartnäckig dranbleibt,
den Urheber ausfindig macht und dieser sagt dann: " Ha ha ha ...
cool, dass Du mich gefunden hast, dieser Sound ist ja aus meiner frühen
Zeit, ja klaar kannst Du den Sämpel benutzen und das schick ich Dir
auch grad schriftlich"
gratis sind auch di sam-pelati aus der migros...nur versteht die nicht
jeder Sampler...hehe <zurück>
8001 RUMPEL BEIM PLATTENHANTIEREN
"...und
zwar wett ich euigentlich es tape mache das heisst bin au scho dra..was
ich eifach für problem in letschter ziit han sind:
wenn ich am mixe
bin chans scho vorcho dass mer s rumple vo de zweite platte ghört,
wo ich zum biispiel bewege. (scratche oder bass/ snare verdopple) wüsset
ihr was ich mein?
so en art wie dass platte immer am drehstift vo mine mk2`s atätscht
und das rumple ghört mer zum teil starch und den isch natürlich
alles zur sau!"
Wahrscheinlich liegts daran, dass das Mittelloch der Platte einen etwas
grösseren Durchmesser hat als der Stift. Platte in der Mitte "auskleben"
mit dünnen Klebestreifen, bis Sie satt auf dem Stift sitzt oder zur
Not mit Papiertaschentuch oder WC-Papier zustopfen. Am Rande: die Kleber
werden auch als Positionierungshilfe benutzt
(Illu siehe unten). Es ist aber normal, dass die Nadel Bassfrequenzen
überträgt, wenn ans Plattenspielergehäuse geklopft oder
die Platte zu hart angefasst wird.

<zurück>
9000 VERSUCHS-ANORDNUNG
Alle obengenannten Erfahrungen wurden unter folgender Testanordnung
gewonnen:
Testobjekte: (paar@ohrä)
name: tiisär
alter: 27 Jahre
|

name: lügner
alter: 28 Jahre
|
Testzweck: Testreihe
"Keine Kohle - Will Sound machen 1-25"
Testdauer: 07 Jahre (Stand 2000)
Test-Location: snakkä düdl rekordnaZH, Zürich 3
AUSFÜHRLICHE INFORMATIONEN ZU DEN TESTOBJEKTEN UNTER: PAAR@OHRÄ
-- PAOPIKZ

Test-Location: Schematische Darstellung (Aufsicht)

ExekutivMitwirkende: Tiisär,
Misk, Bandit (WUF). DJ Ruedi, Lügner
Version 1.0.3 / 23.5.2001

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